Ratgeber · Sicherheit im Alter
Mobiler Notruf: Sicherheit für Ihre Liebsten — rund um die Uhr
Ein Sturz im Bad, ein plötzlicher Schwächeanfall, Orientierungslosigkeit bei Demenz — in solchen Momenten zählt jede Minute. Ein mobiler Notruf gibt Senioren und ihren Angehörigen die Sicherheit, dass im Notfall sofort Hilfe kommt.

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Was ist ein mobiler Notruf?
Ein mobiler Notruf (auch Hausnotruf oder Seniorennotruf) ist ein kleines Gerät — meist als Armband oder Halskette getragen —, mit dem per Knopfdruck eine Notrufzentrale alarmiert wird. Die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt und kann sofort Hilfe organisieren: Angehörige benachrichtigen, den Rettungsdienst rufen oder beruhigend mit dem Betroffenen sprechen.
So funktioniert der mobile Notruf
1. Notruf auslösen
Per Knopfdruck am Sender (Armband, Halskette oder Clip) wird die Notrufzentrale kontaktiert. Moderne Geräte lösen bei einem Sturz auch automatisch aus.
2. Sprechverbindung
Über die Basisstation oder das mobile Gerät wird eine Sprechverbindung zur Zentrale hergestellt. Die Mitarbeiter erfassen die Situation und beruhigen den Betroffenen.
3. Hilfe organisieren
Je nach Situation werden Angehörige, Nachbarn, der Pflegedienst oder der Rettungsdienst alarmiert. Bei GPS-Geräten wird der Standort automatisch übermittelt.
Für wen ist ein mobiler Notruf sinnvoll?
- Alleinstehende Senioren: Die viel Zeit allein verbringen und im Notfall keine Hilfe in der Nähe haben
- Sturzgefährdete Personen: Nach Operationen, bei Gleichgewichtsstörungen oder Schwindel
- Menschen mit Demenz: GPS-Ortung hilft, wenn Betroffene sich verlaufen
- Chronisch Erkrankte: Bei Diabetes, Epilepsie, Asthma oder Herzerkrankungen mit Risiko plötzlicher Notfälle
- Pflegebedürftige: Als Ergänzung zur ambulanten Pflege oder zur Entlastung der Angehörigen
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Kosten auf einen Blick
0 – 50 €
Einmalige Anschlussgebühr (bei vielen Anbietern entfällt sie komplett).
ca. 25 – 50 € / Monat
Monatliche Kosten je nach Anbieter und Leistungsumfang (Basis vs. Komfort-Paket mit GPS).
Pflegekasse zahlt
Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse die Kosten für den Basis-Hausnotruf (ca. 25 €/Monat).
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
- Reichweite: Nur für die Wohnung (Basisstation) oder auch mobil unterwegs (GPS-Gerät)?
- Sturzerkennung: Automatischer Alarm bei Sturz — wichtig bei Bewusstlosigkeit
- Wasserdicht: Muss der Sender auch unter der Dusche getragen werden können?
- Akkulaufzeit: Bei mobilen Geräten auf ausreichende Laufzeit achten
- Notrufzentrale: 24/7 besetzt? Deutsch sprechende Mitarbeiter?
- Vertragslaufzeit: Gibt es eine Mindestlaufzeit? Monatliche Kündbarkeit ist ideal.
Notruf + Pflegebox = doppelte Sicherheit
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