Einmalhandschuhe
Hygienischer Schutz für pflegende Hände
Eine Pflegebox können Sie über manche Apotheken oder über einen Online-Anbieter wie sanus+ beziehen. Beide rechnen im Rahmen der Pauschale mit der Pflegekasse ab — der Unterschied liegt vor allem im Aufwand. Dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Bei den Kosten gibt es keinen Unterschied: Beide Wege rechnen die Pflegebox im Rahmen der Pauschale direkt mit der Pflegekasse ab. Entscheidend sind Aufwand, Auswahl und Lieferung.
Drei Punkte ordnen ein, was Sie über die Apotheke und über Online-Anbieter erwarten können.
Manche Apotheken stellen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zusammen und rechnen mit der Pflegekasse ab. Verfügbarkeit, Sortiment und Abwicklung unterscheiden sich aber von Apotheke zu Apotheke.
Ob Apotheke oder Online-Anbieter: Beide stützen sich auf dieselbe Pauschale nach § 40 SGB XI von bis zu 42 € monatlich für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.
Bei der Apotheke organisieren Sie Antrag und Abholung oft selbst. Online übernimmt der Anbieter Antrag, Kassenkommunikation und liefert frei Haus.
Beide Wege sind seriös und rechnen mit der Pflegekasse ab. Diese Gegenüberstellung zeigt, wo sie sich im Alltag unterscheiden.
| Kriterium | Apotheke | Online (sanus+) |
|---|---|---|
| Antragstellung | oft selbst zu organisieren | übernimmt sanus+ mit Ihrer Vollmacht |
| Lieferung | Abholung vor Ort | monatlich frei Haus geliefert |
| Auswahl & Mengen | abhängig vom Apothekensortiment | im Konfigurator frei zusammenstellbar |
| Änderungen | erneut vor Ort klären | einfach im Kundenportal |
| Abrechnung | direkt mit der Pflegekasse | direkt mit der Pflegekasse |
| Eigenanteil | in der Regel keiner im Rahmen der Pauschale | in der Regel keiner im Rahmen der Pauschale |
Beide Wege können funktionieren. Die bessere Wahl hängt davon ab, ob Beratung vor Ort oder eine regelmäßige, flexible Versorgung im Alltag wichtiger ist.
Eine lokale Apotheke kann sinnvoll sein, wenn persönliche Beratung oder ein direkter Ansprechpartner vor Ort im Vordergrund steht. Nicht jede Apotheke bietet jedoch eine vollständige Pflegebox-Abwicklung mit monatlicher Lieferung an.
Ein spezialisierter Online-Anbieter ist praktisch, wenn Antrag, Abrechnung, Konfiguration und Lieferung ohne Wege organisiert werden sollen — besonders bei dauerhaftem Verbrauch.
Die gesetzliche Pauschale ist auf beiden Wegen gleich. Vergleichen sollten Sie deshalb eher Auswahl, Lieferkomfort, Anpassungsmöglichkeiten und Transparenz bei der Abrechnung.
Der Online-Weg nimmt pflegenden Angehörigen Aufgaben ab. Diese vier Punkte geben oft den Ausschlag.
Die Box kommt monatlich nach Hause. Gerade wenn die Pflege viel Zeit bindet, entfällt ein zusätzlicher Erledigungsweg.
Antrag, Rückfragen und Abrechnung mit der Pflegekasse übernimmt der Anbieter. Belege müssen nicht gesammelt werden.
Statt eines begrenzten Vor-Ort-Sortiments stellen Sie die Box im Konfigurator zusammen und ändern sie vor jeder Lieferung.
Nach der Genehmigung wird ohne erneuten Antrag monatlich geliefert — eine planbare, verlässliche Versorgung.
Unabhängig vom Bezugsweg gilt die Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Diese sechs Produktgruppen sind typisch.
Hygienischer Schutz für pflegende Hände
Schnelle Händehygiene im Pflegealltag
Saubere Oberflächen rund um den Pflegeplatz
Tröpfchenschutz bei enger Pflege
Schützen Kleidung und Haut
Saugende Auflagen für trockene Liegeflächen
Sie wählen die Produkte, sanus+ klärt die Kostenübernahme mit Ihrer Pflegekasse und liefert nach Genehmigung jeden Monat nach Hause.
Sie wählen die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, die zum Pflegealltag passen — bequem von zu Hause aus.
Mit einer kurzen Vollmacht klärt sanus+ die Kostenübernahme direkt mit Ihrer Pflegekasse. Kein Gang zur Apotheke, kein eigener Antrag.
Nach der Genehmigung kommt die Box jeden Monat versandkostenfrei zu Ihnen. sanus+ rechnet direkt mit der Pflegekasse ab.
Antworten zu Preis, Verfügbarkeit, Vorleistung, Änderungen, Anspruch und Lieferzeit — verständlich und ohne Fachjargon.
Nein. Beide Wege rechnen im Rahmen der monatlichen Pauschale von bis zu 42 € direkt mit der Pflegekasse ab. Für Versicherte entsteht in beiden Fällen in der Regel kein Eigenanteil — ein Preisunterschied besteht also nicht. Die Unterschiede liegen vor allem bei Aufwand, Auswahl und Lieferung.
Nicht unbedingt. Nicht jede Apotheke bietet die Zusammenstellung und Abrechnung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch an, und Sortiment sowie Abwicklung unterscheiden sich. Ein Online-Anbieter wie sanus+ ist als zugelassener Leistungserbringer bundesweit erreichbar.
Über sanus+ nicht: Mit einer einmaligen Vollmacht wird der Materialwert direkt mit der Pflegekasse abgerechnet, solange die Box im Rahmen der Pauschale bleibt. Bei der Apotheke hängt die Abwicklung vom jeweiligen Angebot vor Ort ab.
Online ja — vor jeder Lieferung lassen sich Produkte, Mengen und Größen im Kundenportal anpassen, ohne neuen Antrag. In der Apotheke ist dafür meist ein erneuter Gang vor Ort nötig.
Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch besteht ab Pflegegrad 1 und gilt für alle Pflegegrade 1 bis 5 gleichermaßen — unabhängig davon, ob Sie die Box in der Apotheke oder online beziehen.
Sobald die Pflegekasse die Kostenübernahme genehmigt hat, wird die erste Box auf den Weg gebracht. Danach läuft die Lieferung monatlich automatisch weiter, ohne dass Sie erneut bestellen müssen.
Pflegehilfsmittel im Rahmen der gesetzlichen Pauschale von bis zu 42 € monatlich, direkt nach Hause — ohne Gang zur Apotheke: sanus+ übernimmt Antrag, Kassenkommunikation und Abrechnung. Sie stellen die Box zusammen und können sie bei Bedarf anpassen.