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Ratgeber · Pflegehilfsmittel

Kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch: 42 € monatlich nutzen

Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen – diese Produkte gehören zum täglichen Pflegealltag. Was viele nicht wissen: Die Pflegekasse übernimmt die Kosten bis zu 42 € pro Monat, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Wir erklären, welche Produkte dazugehören, wie Sie den Anspruch geltend machen und warum eine Pflegebox der einfachste Weg ist.

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  • kostenlose Pflegebox mit Pflegegrad 1-5
  • monatlich frei Haus geliefert

Auf einen Blick

42 € / Monat

Zuschuss der Pflegekasse für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel – ohne Zuzahlung für Sie.

Ab Pflegegrad 1

Bereits bei der niedrigsten Einstufung besteht ein Anspruch auf diese Leistung.

Produktgruppe 54

Im Pflegehilfsmittel­verzeichnis des GKV-Spitzenverbandes katalogisiert.

Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind Produkte, die im Pflegealltag täglich benötigt und nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Sie dienen der Hygiene und dem Infektionsschutz – sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für pflegende Angehörige und Pflegekräfte.

Im Unterschied zu technischen Pflegehilfsmitteln (wie Pflegebetten oder Rollatoren), die als Leihgabe gestellt werden, handelt es sich hier um Einwegprodukte. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten vollständig bis zu einem Betrag von 42 € monatlich – ohne Zuzahlung und ohne Eigenanteil.

Welche Produkte gehören dazu?

Die folgenden Produkte sind in der Produktgruppe 54 des Pflegehilfsmittelverzeichnisses gelistet und können über den monatlichen Zuschuss bezogen werden:

Einmalhandschuhe

Aus Nitril, Latex oder Vinyl – unverzichtbar für hygienische Pflege. Schützen Pflegende und Gepflegte gleichermaßen vor Keimübertragung.

Händedesinfektion

Zur schnellen Keimreduktion vor und nach jeder Pflegehandlung. Wirkt in Sekunden und ist die Basis jeder Pflegehygiene.

Flächendesinfektion

Für die hygienische Reinigung von Oberflächen, Griffen, Toilettensitzen und anderen Kontaktflächen im Pflegeumfeld.

Bettschutzeinlagen

Saugende Einmalunterlagen zum Schutz von Matratzen und Bettwäsche – besonders wichtig bei Inkontinenz.

Mundschutz

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz für Pflegesituationen, in denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Schutzschürzen

Einmal-Schürzen zum Schutz der Kleidung bei der Körperpflege, beim Waschen oder bei der Wundversorgung.

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So kommen Sie an Ihre kostenlosen Pflegehilfsmittel

Es gibt zwei Wege: Selbst beantragen und Belege einreichen – oder den bequemen Weg über eine Pflegebox wählen, bei der alles für Sie erledigt wird.

01

Pflegegrad sicherstellen

Voraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad (1–5) und häusliche Pflege. Ohne Pflegegrad kein Anspruch.

02

Produkte auswählen

Stellen Sie Ihre Wunschprodukte zusammen – individuell nach Ihrem tatsächlichen Bedarf. Bei der Pflegebox geht das online in wenigen Minuten.

03

Genehmigung einholen

Die Pflegekasse genehmigt den Antrag. Bei der Pflegebox übernehmen wir das komplette Genehmigungsverfahren für Sie – ohne Aufwand.

04

Monatlich geliefert

Nach Genehmigung erhalten Sie Ihre Pflegehilfsmittel jeden Monat direkt nach Hause. Die Abrechnung läuft direkt mit der Kasse – für Sie kostenfrei.

Gut zu wissen: Technische Pflegehilfsmittel (Produktgruppen 50–53) – wie Pflegebetten, Rollatoren oder Hausnotrufsysteme – werden separat beantragt und meist als Leihgabe gestellt. Für diese gilt ein Eigenanteil von max. 25 € pro Hilfsmittel. Eine Übersicht aller Produktgruppen finden Sie im Pflegehilfsmittelverzeichnis.

Häufige Fragen zu Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch

Brauche ich ein Rezept vom Arzt?

Nein. Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (Produktgruppe 54) ist keine ärztliche Verordnung nötig. Es genügt ein anerkannter Pflegegrad und ein Antrag bei der Pflegekasse.

Muss ich etwas zuzahlen?

Nein. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten vollständig bis zu 42 € monatlich. Es fallen weder Zuzahlungen noch Eigenanteile an – anders als bei technischen Pflegehilfsmitteln.

Kann ich die Zusammenstellung ändern?

Ja. Ihr Bedarf kann sich ändern – und Ihre Pflegebox sollte mitwachsen. Bei den meisten Anbietern können Sie die Zusammenstellung jederzeit anpassen oder pausieren.

Was ist der Unterschied zur Pflegebox?

Eine Pflegebox ist der bequemste Weg, Ihren Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zu nutzen. Statt selbst einzukaufen und Belege einzureichen, übernimmt der Anbieter Antragstellung, Zusammenstellung, Lieferung und Abrechnung mit der Kasse.

Jetzt Pflegebox kostenfrei bestellen

Nutzen Sie Ihren monatlichen Anspruch auf 42 € Pflegehilfsmittel – ohne Vorkasse, ohne Papierkram. Wir stellen Ihre individuelle Box zusammen, holen die Genehmigung ein und liefern jeden Monat direkt nach Hause.

Glückliche Familie bei der häuslichen Pflege