Skip to main content
Telefonservice: 0541 201 986 70
Schneller Versand mit DHL
Keine Versandkosten im Abo
Sicher Einkaufen dank SSL
Card image cap

Was ist eine Schrumpfblase?

Eine verkleinerte Harnblase, die eine nicht dehnbare, starre Blasenwand hat, wird als Schrumpfblase bezeichnet. Dadurch kann der Umfang der Harnblase bis auf weniger als 15% des ursprünglichen Umgangs reduziert werden. Eine Schrumpfblase ist oft mit einer Harnableitungsstörung verbunden. Betroffen sein können Frauen und Männer jeden Alters. Mit zunehmendem Alter (ab ca. 50 Jahren) steigt das Risiko einer Schrumpfblase

Entstehung der Schrumpfblase

Werden mehrere Blasenentzündungen verschleppt oder liegt eine chronische Blasenentzündung vor, kann es infolgedessen zu einer Schrumpfblase kommen.

Eine weitere Ursache ist eine sogenannte neurogene Blase, bei der falsche Reize an die Nerven der Blasenmuskulatur weitergeleitet werden. Dadurch zieht sich die Blase vermehrt zusammen.

Auch wenn ein Blasenkatheter über einen langen Zeitraum angewendet wird, kann das die Entstehung einer Schrumpfblase begünstigen. Liegt keines der genannten Phänomene vor, können auch schwerwiegende Erkrankungen wie Harnblasentumore, Prostatakrebs oder Gebärmuttertumore die Ursache sein.

Symptome

Eine Schrumpfblase äußert sich durch häufigen Harndrang, aber nur einem geringen Abgang von Urinmengen (Pollakisurie). Häufig, aber nicht immer kann es zu mehr oder weniger starken Schmerzen beim Wasserlassen kommen. Ansonsten können die Symptome recht vielfältig sein.

Vorbeugen einer Schrumpfblase

Die wichtigste präventive Maßnahme ist viel zu trinken. Man sollte zwischen 2 und 3 Litern pro Tag zu sich nehmen. Bevorzugte Getränke sind dabei Wasser, Tees (keinen Schwarztee) oder Saftschorlen. Auf Kaffee, Alkohol, Soft- und Energy Drinks sollte hingegen eher verzichtet werden.

Hat man Symptome, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und die Symptome nicht ignorieren. Erkrankungen wie Blasenentzündungen oder Reizblasen sollten immer gut behandelt und auskuriert werden. Gerade Patienten aus der Risikogruppe (Männer, Schwangere, Menschen mit Diabetes mellitus, etc.), sollten auf jeden Fall Ihren Arzt oder ihre Ärztin aufsuchen.

Ist eine Schrumpfblase heilbar?

Eine Schrumpfblase ist nicht immer heilbar, gerade wenn es sich um eine neurogene Blase handelt. Spezielle Medikamente können aber Linderung schaffen. In schweren Fällen einer Schrumpfblase, wenn sich zum Beispiel der Harn im Nierenbecken staut, hilft oft nur eine OP. Hierbei wird dann die Harnblase vergrößert oder eine künstliche Blase eingesetzt.

Ist die Schrumpfblase als Folge einer Blasenentzündung entstanden, kann man diese recht gut heilen, indem man die Erkrankung mit Antibiotika behandelt.